Jugendcamp 2010

vom ?. bis ?. ? 2010 in Bollschweil

Saskia Trubbach, Yola Hörschelmann, Mia Hofmann und
Ann Christin Beckert berichten

Donnerstag

Am Donnerstag sind gegen 16:00 Uhr alle 15 Teilnehmer bei Felicitas eingetroffen. Einige Teilnehmer haben ihre eigenen Esel mitgebracht. So hatten wir sechs süße Langohren zu Verfügung, wovon einer aber nicht mitgelaufen ist. Anschließend haben wir aus Moosgummi Eselanstecker mit Namen gebastelt, die wir letztendlich aber doch nicht getragen haben. Beim “Erkunden“ des Geländes haben einige einen Dachs gefunden, der nur noch ganz langsam geatmet hat. Felicitas Mutter hat ihn zum Tierarzt gebracht, wo er leider eingeschläfert werden musste. Danach spielten wir im Stroh Kennlernspiele ehe wir unsere Schlafplätze dort einrichteten. Zum Abendbrot gab es leckeren Nudelsalat. Gemeinsam holten wir nun die Esel von der Weide, die wir in Dreier- bis Vierergruppen striegelten. Vor dem Schlafengehen tranken wir bei Felicitas noch einen heißen Kakao.

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Freitag

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Nachdem wir am Freitag aufgestanden waren gab es Frühstück, wobei wir für eine Teilnehmerin ein Geburtstagslied sangen, denn sie wurde heute 11. Wie gestern wurden die Esel in Gruppen gestriegelt, heute allerdings noch mit Packtaschen bepackt. Nachdem das alles erledigt war, sind wir dann endlich losgegangen. Die Esel wurden jeweils von 2 Kindern geführt. Als wir nach einiger Zeit auf dem Waldspielplatz ankamen, aßen wir etwas und spielten an den Geräten. Anschließend ging es wieder weiter – zu einer Obstwiese. Dort wurde die Eselweide eingezäunt und die Zelte aufgebaut. Einige Kinder halfen beim Kochen: Nudeln mit eingefrorener Tomatensoße. Nachdem dies aufgegessen war, bekam jedes Kind noch einen Joghurt. Allmählich ging auch dieser Tag zu Ende und wir krochen in unsere Schlafsäcke. Die Nacht war sehr kalt und alles war nass vom Tau, denn einige Zelte hatten keinen Boden, oder die Kinder haben gleich draußen geschlafen.

Zum Frühstück haben wir auf der Obstwiese eine Plane ausgebreitet. Anschließend wurden die Wasserflaschen neu aufgefüllt, die Esel wieder gestriegelt und die Packtaschen gepackt. Dann trafen noch 2 weitere Esel mit ihren Besitzern ein. Jetzt konnte es losgehen. Nach ca. 1 und einer halben Stunde machten wir dann eine große Pause. Wir aßen Brote, Tomaten, Gurken… Danach suchten wir dann unsere Wiese wo wir Zelten durften. Wir waren nämlich dummerweise daran vorbeigegangen. Als wir sie dann gefunden haben, wurden die Esel wieder eingezäunt und einige Zelte aufgeschlagen, denn heute wollten mehrere Kinder draußen schlafen. Dieses Mal haben wir auf einer Bergwiese übernachtet, von wo aus wir einen tollen Ausblick hatten. Zum Abendbrot gab es Reis mit Gemüse und als Nachtisch einen Joghurt. So war auch dieser Tag zu Ende.

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Samstag

Einige Kinder wurden um 6:30 Uhr geweckt, um beim Bauern im Dorf Milch zu holen. Danach haben wir alle gefrühstückt und unsere Sachen zusammengepackt. Die Esel wurden wieder gestriegelt und mit den Packtaschen bepackt. Dann ging es los. Am Anfang ging der Weg an einer Straße entlang, später durch den Wald, bis zu der Stelle, wo wir Pause machten. Nach etwas Zeit kam eine Brücke, aber 2 Esel haben sich nicht rüber getraut. Also mussten wir zu einer Breiten Holzbrücke, wo alle Esel sich getraut haben. Als wir dann wieder auf dem Hof von Felicitas ankamen, haben wir die Esel auf die Weide gebracht und sind zu Felicitas Haus gegangen, um dort ein Eis zu essen. Einige Kinder haben dort mit den 6 Wochen alten Welpen gespielt, andere sind zum Spielplatz gegangen. Anschließend wurde ein Lagerfeuer angemacht und wir haben Würstchen gegrillt. Als wir gerade aufgegessen hatten wurde es ganz dunkel. Wir räumten schnell unsere Sachen unters Dach und dann fing es auch schon an zu regnen und zu stürmen. Wir löschten das Feuer, weil die Funken ins Gebüsch flogen. Ein Zelt, was noch nicht richtig aufgebaut war mussten wir zu Boden drücken, damit es nicht wegflog. Leider war eine Zeltstange schon gebrochen. So krochen wir in unsere Schlafsäcke und schliefen nach und nach ein. In der Nacht ist ein Esel ausgebrochen und hat sich über einen Berg Äpfel hergemacht.

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Sonntag

Eselcamp2010_P03Am Morgen wurden wir alle von einem lauten Eselsschrei geweckt. Heute musste im Stall gefrühstückt werden, da es wieder anfing zu regnen. Als wir unsere Sachen gepackt hatten, sind einige noch zu den Welpen gegangen, bevor wir abgeholt wurden. In der Zeit von 11:00-12:00 Uhr kamen dann die Eltern. Es war ein sehr gelungenes Eselcamp!!!